10 Punkte Plan der CSU: Konservativ ist wieder sexy

Mit einem Zehn-Punkte-Plan will CSU-Chef Horst Seehofer die gesamte Union auf einen konservativeren Kurs zurückführen. „Wer jetzt ,Weiter so‘ ruft, hat nicht verstanden und riskiert die Mehrheitsfähigkeit von CDU und CSU“, so der bayrische Ministerpräsident und CSU Vorsitzende.

Hierzu erklärt der Bundesvorsitzende des Verbandes,  Alexander Mitsch: „Mit der Vorlage ihres Zehn-Punkte-Plans demonstriert die CSU erfreulich deutlich, dass sie das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl und die Beweggründe der Wählerinnen und Wähler, die diesmal nicht mehr CDU und CSU gewählt haben, verstanden hat.

Der unter Merkel vollzogene Schwenk nach links der politischen Mitte und die nahezu vollständige Aufgabe konservativer Positionen war ein schwerer Fehler, der die Erfolge der AfD erst ermöglicht hat. Dieser Fehler muss umgehend korrigiert werden, wollen wir verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen. Ein weiter so, darf es aus Sicht der WerteUnion keinesfalls geben, will man die zur AfD gewechselten Wähler nicht dauerhaft verlieren. Deshalb unterstützt die WerteUnion aus tiefster Überzeugung die CSU und ihre im Zehn-Punkte-Plan aufgeführten Forderungen.

Wir erwarten allerdings von Horst Seehofer und der CSU, dass sie diese Positionen gegenüber der Kanzlerin auch tatsächlich durchsetzen. Ein Weiter so, viele richtige Worte, aber keine Taten, darf es auch hier nicht geben!  Darüber hinaus verlangen wir weiterhin die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz, da nur so eine Kurskorrektur in der Politik der Union glaubhaft möglich sein wird!“

 

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