10 Punkte Plan der CSU: Konservativ ist wieder sexy

10. Oktober 2017 Mit einem Zehn-Punkte-Plan will CSU-Chef Horst Seehofer die gesamte Union auf einen konservativeren Kurs zurĂŒckfĂŒhren. „Wer jetzt ,Weiter so‘ ruft, hat nicht verstanden und riskiert die MehrheitsfĂ€higkeit von CDU und CSU“, so der bayrische MinisterprĂ€sident und CSU Vorsitzende.

Hierzu erklĂ€rt der Bundesvorsitzende des Verbandes,  Alexander Mitsch: „Mit der Vorlage ihres Zehn-Punkte-Plans demonstriert die CSU erfreulich deutlich, dass sie das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl und die BeweggrĂŒnde der WĂ€hlerinnen und WĂ€hler, die diesmal nicht mehr CDU und CSU gewĂ€hlt haben, verstanden hat.

Der unter Merkel vollzogene Schwenk nach links der politischen Mitte und die nahezu vollstĂ€ndige Aufgabe konservativer Positionen war ein schwerer Fehler, der die Erfolge der AfD erst ermöglicht hat. Dieser Fehler muss umgehend korrigiert werden, wollen wir verloren gegangenes Vertrauen zurĂŒckgewinnen. Ein weiter so, darf es aus Sicht der WerteUnion keinesfalls geben, will man die zur AfD gewechselten WĂ€hler nicht dauerhaft verlieren. Deshalb unterstĂŒtzt die WerteUnion aus tiefster Überzeugung die CSU und ihre im Zehn-Punkte-Plan aufgefĂŒhrten Forderungen.

Wir erwarten allerdings von Horst Seehofer und der CSU, dass sie diese Positionen gegenĂŒber der Kanzlerin auch tatsĂ€chlich durchsetzen. Ein Weiter so, viele richtige Worte, aber keine Taten, darf es auch hier nicht geben!  DarĂŒber hinaus verlangen wir weiterhin die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz, da nur so eine Kurskorrektur in der Politik der Union glaubhaft möglich sein wird!“

 

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