WerteUnion gegen Anerkennung von Polygamie und „Sharia-Ehen“

„Der Ausverkauf der über viele Jahrzehnte mühsam errungenen Grundwerte hat in Deutschland begonnen. Es ist mir absolut unverständlich, dass ausgerechnet eine Frau den Vormarsch der frauenfeindlichen polygamen Sharia-Ehe befördert.“

Simone Baum, die stellvertretende Bundesvorsitzende der WerteUnion, ist maßlos enttäuscht darüber, dass sich Justizministerin Katharina Barley anscheinend damit durchsetzen konnte, den Beschluss der deutschen Innenministerkonferenz zu missachten.

Diese hatte nämlich – und zwar einstimmig – beschlossen, dass die „Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse, insbesondere die Beachtung des Verbots der Viel- und Mehrehe“ gesetzlich verankert werden sollte, und vor allem auch als unabdingbare Voraussetzung für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft gelten sollte. Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte das gefordert: „Es sollte selbstverständlich sein, dass im Staate des Grundgesetzes Einbürgerungen von Personen, die in Mehrehe leben, nicht in Betracht kommen.“

Die WerteUnion erwartet, dass die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel hier von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch macht, und Frau Barley zur Ordnung ruft. Simone Baum dazu: „Wer deutscher Staatsbürger werden möchte, muss die Grundwerte unseres Staates anerkennen und sie auch leben. Und dazu gehört vor allem die Gleichberechtigung von Mann und Frau, und da werden wir auch keinen Millimeter weichen.“

Engelskirchen, am 06.05.2019

Simone Baum
Landesvorsitzende der WerteUnion NRW
Stellvertretende Bundesvorsitzende der WerteUnion

Als PDF hochladen