WerteUnion: CDU Thüringen muss sich in der Opposition klar gegen Rot-Rot-Grün positionieren

Die konservative Basisbewegung innerhalb von CDU/CSU sieht die Profillosigkeit der CDU als Hauptgrund für die Wahlniederlage der CDU und fordert eine umfassende Politikwende

Sonntag, 27. Oktober 2019 – Die WerteUnion, die konservative Basisbewegung innerhalb der CDU/CSU, appelliert an die CDU, einen weiteren Linkskurs im Bundesland Thüringen zu verhindern. Eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung sollte die CDU hingegen weder dulden noch unterstützen.
Das Wahlergebnis darf aus Sicht der WerteUnion auf keinen Fall in Koalitionsgespräche mit den SED-Nachfolgern von der Linkspartei münden. Hiermit würde die CDU ihre Glaubwürdigkeit vollends verlieren. Die CDU sollte aus Sicht der WerteUnion eine scharfe Oppositionshaltung gegen das Linksbündnis einnehmen, um schädliche Politik in Thüringen zumindest teilweise verhindern.
Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion, stellt zur Wahl fest:

„Wie leider zu erwarten war, setzt die CDU ihren dramatischen Negativtrend fort. Dies ist eine klare Folge der Profillosigkeit unserer Partei, gerade auch im Bund. Solange keine umfassende Politikwende erfolgt, werden sich Wahlniederlagen und die damit verbundenen Probleme bei der Regierungsbildung überall wiederholen. Auch in Sachsen hat das Anbiedern der CDU an potenzielle linke Koalitionspartner SPD und Grüne zu einem schlechten Ergebnis geführt. Mit der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit diesen Parteien, deren Programmatik zu großen Teilen diametral jener der CDU entgegensteht, wurde zudem die Wahl in Thüringen zum Nachteil der dortigen CDU beeinflusst.“

Christian Sitter, Landesvorsitzender der WerteUnion Thüringen, ergänzt:

„Die Thüringer WerteUnion hat sich zusammen mit Hans-Georg Maaßen bei insgesamt vier Wahlkampfterminen engagiert. Dennoch ist das Gesamtergebnis auch für uns enttäuschend. Denn in Thüringen ist die CDU als bürgerliche Kraft gefragt wie in kaum einem Bundesland – angesichts der hohen Ergebnisse für die SED-Nachfolger von der Linkspartei und eine viel zu weit nach rechts abgedriftete AfD. Wir werden unser Engagement für eine freiheitlichkonservative Politik ungeachtet dessen fortsetzen und fordern Mike Mohring auf, gegen eine Zusammenarbeit mit links oder rechts klare Grenzen zu ziehen.“

Pressekontakt:
Ralf Höcker
Pressesprecher WerteUnion e.V. – Bundesverband
+49 221 933 191 0,

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