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Sehr geehrte Damen und Herren,

als WerteUnion möchten wir Ihnen und Ihren Familien ein frohes neues Jahr 2020 wünschen. Es wird ein Jahr sein, in dem die Entscheidung darüber fällt, wer Kanzlerkandidat der CDU/CSU zur nächsten Bundestagswahl wird. Nimmt man die Bundeskanzlerin beim Wort, dann steht bereits fest: Die Zeit von Angela Merkel wird spätestens 2021 zu Ende gehen. Eine Zeit, die von einer kontinuierlichen Verschiebung des Unionskurses nach links geprägt war und uns Christdemokraten eine lange Serie von Wahlniederlagen beschert hat.

Die Gründe dafür liegen vor allem in einer Abkehr vom Markenkern der Union. Zu nennen sind die unkontrollierte Migrationspolitik, dessen negative Folgen zunehmend sichtbar werden. Eine übereilte, nicht durchdachte „Energiewende“, die zu höheren Strompreisen führt, den Wirtschaftsstandort Deutschland und unsere Energieversorgung gefährdet. Eine „Euro-Rettungspolitik“, dessen Auswirkungen vor allem Sparer durch die Entwertung ihres Geldes zu spüren bekommen. Eine Rentenpolitik, die mit trügerischem Wohlfühlfaktor auf den gegenwärtigen Machterhalt ausgerichtet ist und die zukünftige demographische Entwicklung ignoriert. Hinzu kommen erhebliche Versäumnisse bei Erhalt und Ausbau der Infrastruktur auf allen Sektoren. Im militärischen Bereich. Auf dem Verkehrssektor. Bei Digitalisierung und Breitbandausbau. Bei der Förderung und Entwicklung von Zukunftstechnologien. Im Bildungssektor. Im Wohnungsbau.

Das Jahr 2019 hat leider gezeigt, dass Angela Merkel bereit ist, nahezu jeden Preis zu zahlen, um bis 2021 weiter regieren zu können.Ein dringend notwendiger Wechsel im Bundeskanzleramt, mit einer damit verbundenen Chance, CDU und CSU für die kommenden Jahre neu und besser aufzustellen, wurde damit vertan. Die Folgen spiegeln sich in den Ergebnissen der im vergangenen Jahr erfolgten Landtagswahlen und der Europawahl wieder.

6,4 Prozent Verlust bei der Europawahl. Mit 28,9 Prozent das schlechteste Wahlergebnis, dass CDU und CSU jemals bei einer Europawahl bekommen haben. 7,3 Prozent Verlust bei der Landtagswahl in Sachsen. Ebenfalls das schlechteste Ergebnis, dass die CDU jemals in diesem Bundesland erzielt hat. 7,4 Prozent Verlust in Brandenburg. Mit 15,6 Prozent auch hier das schlechteste jemals erreichte Landtagswahlergebnis, das die CDU auf den dritten Platz hinter SPD und AfD degradierte. Und nicht zu vergessen die letzte Landtagswahl in Thüringen, bei der sich die CDU mit einem Verlust von 11,7 Prozent blamierte.

Wie es anders gehen kann, machte uns im vergangenen Jahr unsere Schwesterpartei in Österreich vor. Mit einer Wiederbelebung des christlich-konservativen Markenkerns, einer konsequent restriktiven Migrationspolitik, mehr marktwirtschaftlichen Elementen und einer leistungsorientierten Politik der sozialen Ausgewogenheit griff er die Sorgen und Nöte der Menschen auf, statt sie zu ignorieren und wurde dafür mit einem Zuwachs von 6 Prozent und einem Rekordergebnis für die ÖVP in Höhe von 37,5 Prozent belohnt. Darüber hinaus ist es ihm mit diesem Kurs gelungen, die FPÖ fast zu halbieren (Minus 9,8 Prozent).

Wir sind davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, um CDU und CSU wieder zurück in die Erfolgsspur zu bringen und werden daher auch im Jahr 2020 alles dafür tun, um diesen Weg voranzutreiben. Das absehbare Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels eröffnet die Chance, diese dringend erforderliche inhaltliche und personelle Erneuerung der Union vorzunehmen und eine Politikwende für Deutschland und Europa einzuleiten. Wer jedoch glaubt, dass dies ein Automatismus ist, irrt. Viele, die in den vergangenen Jahren vom System Merkel profitiert haben, werden auch in Zukunft wenig Neigung verspüren, notwendige Reformprozesse voranzutreiben. Vielmehr werden sie versuchen, die vorherrschende Wohlfühl- und „Weiter so“-Politik so lange wie möglich beizubehalten, da Politik für sie längst zu einem reinen Selbstzweck verkommen ist.

Wie schon in den Jahren zuvor werden wir als WerteUnion daher als Speerspitze des Erneuerungsprozesses agieren und versuchen müssen, einflußreiche Politiker unserer Mutterparteien zu inspirieren. Dass dies in der Vergangenheit auch manches Mal für Konflikte mit der Parteiführung sorgte, versteht sich von selbst. Doch die Aktzeptanz der WerteUnion steigt. Noch längst nicht beim Großteil der Funktionäre und Berufspolitiker in CDU und CSU. Dafür aber in zunehmendem Maße an der Basis.

Ein Indiz hierfür ist nicht zuletzt der rasante Anstieg unserer Mitgliederzahlen auf inzwischen fast 4000. Tendenz stark steigend, während unsere Mutterparteien aufgrund von Überalterung und Aufgabe des eigenen Markenkerns Jahr für Jahr tausende von Mitgliedern verlieren.

Es liegt an uns, für die nötige politische Breite in CDU und CSU zu sorgen. So mancher Unionsfunktionär hat schon jetzt Teile unserer Rhetorik übernommen. So spricht selbst der bayerische Ministerpräsident Markus Söder inzwischen von einer notwendigen personellen und inhaltlichen Erneuerung sowie einer Verjüngung der Union. Und immer mehr Unionspolitiker bezeichnen CDU und CSU mittlerweile als „Werte-Partei.“ Wir meinen: Das ist gut so. Es ist die Grundlage für den dringend erforderlichen und noch ausstehenden Diskussionsprozess über die künftige Ausrichtung der Union.

Mehr als 2000 Mitglieder konnten wir allein im vergangenen Jahr für die WerteUnion gewinnen. So viel wie noch nie. Nahezu wöchentlich sind wir inzwischen mit Stellungnahmen in deutschen und internationalen Medien vertreten und prägen so die politische Debatte in unserem Land mit. Auf den Parteitagen sind wir regelmäßig mit Infoständen und Sachanträgen präsent. Nachdem wir es bereits 2018 geschafft hatten, in allen 16 Bundesländern Landesverbände aufzubauen, ist nun der flächendeckende Aufbau von Regionalverbänden in vollem Gange. Es ist wichtig, daß sich möglichst viele WU-Mitglieder in die Arbeit vor Ort einbringen können. Hierfür wollen wir die nötigen Strukturen schaffen. Ziel ist es, mittelfristig in jedem CDU/CSU-Kreisverband einen entsprechenden Kreisverband der WerteUnion aufzubauen.

Hierfür und für eine Fülle weiterer Aufgaben benötigen wir für 2020 auch Ihre Mithilfe. Bringen Sie sich mit ihren Kompetenzen in die WerteUnion ein. Ganz egal ob Sie an inhaltlichen Themen mitarbeiten möchten, uns beim Aufbau von Kreis- und Regionalverbänden unterstützen wollen, durch das Werben neuer Mitglieder, das Ausformulieren von Presseerklärungen, Aktivitäten in den sozialen Medien,durch Spendenaquise, Teilnahme an Infoständen oder durch die Organisation von Veranstaltungen. Jedes kleinste Engagement von ihnen hilft uns dabei, Einfluß und Präsenz der WerteUnion zu erhöhen und unsere Partei wieder zu dem zu machen, was sie einst war: Eine breit aufgestellte, starke Volkspartei der konservativen Mitte.

Falls auch Sie sich mit ihren Kompetenzen in die WerteUnion einbringen möchten, schreiben Sie uns eine Mail an

Info@werteunion.info

Wir werden Ihr Schreiben dann an den jeweiligen Verantwortlichen der einzelnen Aufgabenbereiche weiterleiten, damit er sich mit Ihnen in Verbindung setzen kann. Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches Jahr 2020.

Mit freundlichen Grüßen,

Hinrich Rohbohm

stellvertr. Bundesvorsitzender WerteUnion Deutschland

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Über die WerteUnion

Die WerteUnion ist die konservative Basisbewegung und am schnellsten wachsende Gruppierung innerhalb der CDU/CSU. Sie wurde im Jahr 2017 gegründet und hat bereits fast 3.700 Mitglieder. Zu den prominenten Mitgliedern zählen u.a. der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans-Georg Maaßen sowie der Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt. Die inhaltliche Ausrichtung der WerteUnion ist in dem 2018 verabschiedeten „Konservativen Manifest“ niedergelegt und fokussiert sich auf fünf Thesen für ein starkes Deutschland:



1. Leistung belohnen und fördern.
2. Europa mit Freiraum gestalten.
3. Einwanderung begrenzen und steuern.
4. Innere und äußere Sicherheit stärken.
5. Rentenreform angehen.

Mehr Informationen unter www.werteunion.info

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Postfach 30 08 , 68723 Plankstadt

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