Altersarmut verhindern – Rentenreform angehen

Altersarmut verhindern – Rentenreform angehen

Laut Auskunft der Bundesregierung erhalten fast 50 % der Rentnerinnen und Rentner in Deutschland eine Altersrente von unter 900 €. Der Anteil der Menschen, deren Rente unterhalb der Armutsgrenze liegt, ist in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 50 % gestiegen. Insbesondere aufgrund der fehlenden Bereitschaft zu echten Reformen durch die von Angela Merkel geführte Bundesregierung droht zukünftig ein weiterer Anstieg der Altersarmut.
Aus Sicht der WerteUnion eine Zeitbombe, die insbesondere die heute jungen Menschen treffen wird.
Hierzu erklärte der Vorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch:
„Die große Koalition macht bei der Rente genauso unverantwortlich weiter wie bisher: sie versucht sich mit Verlegenheitsmaßnahmen Zeit bis nach der nächsten Wahl zu kaufen, weil man sich davor drückt, die lange bekannten Probleme anzugehen. Dies ist eine Politik zu Lasten junger Menschen. Das Vorgehen erinnert an die Titanik: die Kapelle soll bis zum Schluss spielen. Es wäre dringend nötig, jetzt endlich beherzt das Kapitaldeckungsprinzip und die Eigenvorsorge zu stärken sowie Leistung stärker zu belohnen.“
Aus Sicht der WerteUnion ist es zwingend notwendig, eine Expertenkommission einzuberufen, die ein Konzept zur sukzessiven Umstellung des Rentensystems zu einer Gleichgewichtung der umlagefinanzierten Rente und einer kapitalgedeckten Rente
erarbeitet. Ebenso müssen die Lebensleistung und geleistete Einzahlungen stärker berücksichtigt werden.
„Das Argument, dies sei finanziell nicht zu realisieren, lassen wir nicht gelten. Wir erleben seit 2015, über welche finanziellen Mittel Deutschland quasi über Nacht verfügen kann, wenn die Politik dies als notwendig erachtet. Es kann aber nicht sein, dass für eine vollkommen verfehlte Migrationspolitik viele Milliarden Euro zur Verfügung stehen, nicht aber für die Bekämpfung der Altersarmut der einheimischen Bevölkerung“, führt der Vorsitzende der WerteUnion weiter aus.
Deutschland darf nicht weiter Auswanderungsland sein
Während die Bundesregierung vielfach unqualifizierte Einwanderung fördert, verlassen Deutsche in großer Zahl das Land. Allein im Jahr 2016 verlegten 281.000 Bundesbürger ihren Wohnsitz ins Ausland.
“Wenn auf der einen Seite eine stetig steigende Zahl gut- und hochqualifizierter Menschen unser Land verlässt und gleichzeitig immer noch 100.000-fache Zuwanderung in unsere Sozialsysteme stattfindet, kann dies auf Dauer der Wirtschaftsstandort und Sozialstaat Deutschland nicht verkraften.
Nach 13 Jahren Kanzlerschaft von Angela Merkel ist die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch Steuern und Sozialabgaben, einer der Gründe für die steigende Anzahl an Auswanderern, höher als zu Zeiten von Gerhard Schröder. Innerhalb der OECD belastet nur noch Belgien seine Bürger stärker als Deutschland.
Diese hohen Belastungen machen es für viele Menschen in unserem Land unmöglich in die eigene Altersvorsorge zu investieren.

Auch hierin zeigt sich sehr deutlich, dass Angela Merkel im Grunde keine Christdemokratin, sondern eine Sozialdemokratin ist.
Wir fordern die Bundesregierung nachdrücklich dazu auf, die Bürger unseres Landes an den steigenden Steuereinnahmen zu beteiligen und somit einen wesentlichen Grund für die Auswanderung von Leistungsträgern zu beseitigen sowie den Menschen die finanziellen Möglichkeiten zur Absicherung der eigenen Rente zu gewähren“, so der Vorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch.

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