Das AKK-Momentum ist verpufft: Jetzt hat die CDU-Chefin ein Problem mit Merkel

In seinem Podcast schreibt Gabor Steingart, 56, ist Journalist und Buchautor:

„…Zumal AKK in der Partei über Bataillone verfügt, die Merkels Rückzug nicht heimlich – wie sie –, sondern offen betreiben. Einer der Bataillonsführer heißt Alexander Mitsch, … ehrenamtlicher Bundesvorsitzender der WerteUnion. Er wünscht sich einen Wechsel im Kanzleramt, lieber gestern als heute. Für den Morning Briefing Podcast habe ich mit ihm über seine Motive gesprochen. Seine Kernaussagen:

Zwei Drittel aller Deutschen wünschen sich eine andere Asylpolitik. Mit Frau Merkel wird es diese notwendige Asylwende nicht geben. Deshalb ist es gut für Deutschland, wenn sie den Weg freimacht.“

Deutschland hat mittlerweile zusammen mit Belgien die weltweit höchste Abgabenbelastung. Das ist doch nicht mehr die CDU-Politik von Ludwig Erhard. Auch da muss dringend eine Politikwende her.“

Wer hätte im Herbst letzten Jahres gedacht, dass Frau Merkel tatsächlich nicht mehr Parteivorsitzende der CDU ist. Da ging dann alles ganz schnell und genauso wird es diesmal auch wieder gehen.“
Mitsch setzt keineswegs auf die Kanzlerwerdung von AKK alleine, sondern hofft auf eine „Teamleistung“:

Frau Kramp-Karrenbauer und Herr Merz müssen jetzt zusammen mehr Verantwortung bekommen.“

Nach der Europawahl könnten wir zu dem Ergebnis kommen: „Wir müssen dringend etwas ändern.“ Deshalb ist die Klausur auf jeden Fall richtig. Sie bietet einen tollen Anlass, die Politikwende einzuleiten.“
Fazit: AKK hat das Momentum verloren, aber nicht ihren Machtinstinkt. Das Tauschgeschäft, das sie ihrer ehemaligen Chefin vorschlägt, lautet: Meine Inthronisierung gegen Deinen Abgang in Würde. Das kann man als Angebot verstehen, oder auch als Drohung.

Schon werden im Merkel-Camp Abwehrstrategien debattiert, zum Beispiel eine Kabinettsumbildung nach vergeigter Europawahl….“

Doch lesen Sie den vollständigen Beitrag des Autors im Focus

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