Die Ehe bleibt Mann und Frau vorbehalten

Der Freiheitlich-konservative Aufbruch – Die WerteUnion ÔÇô lehnt die sogenannte ÔÇ×Ehe f├╝r alleÔÇť oder ÔÇ×Homo-EheÔÇť ab und erwartet von der CDU/CSU diesbez├╝glich eine klare und einheitliche Position.

Die Ehe sei aus gutem Grund im Grundgesetz besonders gesch├╝tzt und laut eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts eine Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft. Die staatliche Privilegierung der Ehe gegen├╝ber anderen Lebensgemeinschaften hat ihren guten Grund in ihrer Funktion zum Fortbestand der Gesellschaft. Dieser Fortbestand ├╝ber Generationen kann nur in einer Verbindung von Mann und Frau gesichert werden. Deshalb gibt es ein Interesse der Gesellschaft, die Ehe zu f├Ârdern.

ÔÇ×Die Ehe zwischen Mann und Frau ist die Keimzelle der Familie und sollte daher gewisse Privilegien behalten, etwa das AdoptionsrechtÔÇť, so der Vorsitzende Alexander Mitsch. Das Zusammenleben homosexueller Paare dagegen sei deren Privatsache, aber ohne f├Ârderungsw├╝rdiges Interesse f├╝r unsere Gesellschaft. Die ÔÇ×Eingetragene LebenspartnerschaftÔÇť f├╝r Homosexuelle erm├Âglicht dieses Zusammenleben ÔÇô richtigerweise – bereits heute ohne Diskriminierung.

ÔÇ×Wir k├Ânnen nicht nachvollziehen, dass die Parteivorsitzende der Union in dieser Frage keine klare Linie f├ĄhrtÔÇť, so Mitsch weiter. Immerhin ist das Grundsatzprogramm der Partei bzw. die Beschlusslage diesbez├╝glich eindeutig. ÔÇ×F├╝r viele Mitglieder w├Ąre eine rote Linie ├╝berschritten, wenn die Union in dieser Frage nicht einheitlich und klar zu ihrer bisherigen Position, der Ehe nur f├╝r Mann und Frau, stehen w├╝rdeÔÇť, so Mitsch abschlie├čend.