Ex-Verfassungsschutz-Chef weist Vorwürfe der AfD-Nähe empört zurück

Ihm wurde vorgeworfen, sich der AfD anzunähern. Nun greift CDU-Mitglied Hans-Georg Maaßen parteiinterne Kritiker an. Er will sich nicht in die rechte Ecke stellen lassen.

Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen ärgert sich nach seinem Eintreten für die konservative CDU-Vereinigung Werte-Union massiv über Vorwürfe der AfD-Nähe. „Mein Großvater ist von den Nazis misshandelt worden, mein Onkel wurde von ihnen verfolgt. Ausgerechnet mich in die rechte Ecke zu stellen, empfinde als unverschämt“, sagte Maaßen im Interview mit unserer Redaktion. „Die CDU ist meine Heimat. Ich verlasse sie nicht, nur weil mir die gegenwärtige Parteiführung nicht passt“, betonte der frühere Verfassungsschutzchef.

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Die WerteUnion ist die konservative Basisbewegung und am schnellsten wachsende Gruppierung innerhalb der CDU/CSU. Sie wurde im Jahr 2017 gegründet und hat bereits fast 3.500 Mitglieder.

Zu den prominenten Mitgliedern zählen u.a. der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans-Georg Maaßen sowie der Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Dr.Werner J. Patzelt.

Die inhaltliche Ausrichtung der WerteUnion ist in dem 2018 verabschiedeten „Konservativen Manifest“ niedergelegt und fokussiert sich auf fünf Thesen für ein starkes Deutschland:

  1. Leistung belohnen und fördern.
  2. Europa mit Freiraum gestalten.
  3. Einwanderung begrenzen und steuern.
  4. Innere und äußere Sicherheit stärken.
  5. Rentenreform angehen.

Kontakt: Email:
Homegage: www.werteunion.info

Verantwortlich:
Alexander Mitsch Vorsitzender
Mail:

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