Friedrich Merz muss in der CDU mit an vorderster Stelle stehen

Historische CDU-Wahlniederlagen beweisen: Ohne Einbindung von Wirtschaftsliberalen und Konservativen ist der CDU-Abwärtstrend nicht umzukehren

Berlin, 14. März 2021 – „Die desaströsen Niederlagen unserer CDU in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz setzen den Abwärtstrend der Unionsparteien bei Wahlen weiter fort und sind eine Warnung für die im halben Jahr stattfindenden Bundestagswahlen“, sagt WerteUnion-Bundesvorsitzender Alexander Mitsch und ist überzeugt: „Dies ist Ergebnis des anhaltenden Linkskurses von Angela Merkel. Besorgniserregend ist das starke Abschneiden der Grünen in Baden-Württemberg. Die damit einhergende historische Wahlniederlage der CDU zeigt eindringlich, dass eine Koalition mit den Grünen unserer CDU schadet, denn wirtschaftsliberale und konservative Positionen gehen in einem solchen Bündnis verloren und unmittelbar damit CDU-Wählerstimmen.“

Insbesondere habe die vorangegangene CDU-interne Wahl von Armin Laschet als Parteivorsitzenden den CDU-Wählern bislang keine überzeugende Perspektive für wirtschaftsliberale und wertkonservative Positionen bieten können, hier bestehe Nachholbedarf, damit CDU-Stammwähler diese unter Laschet nicht als gänzlich aufgegeben sehen.

„Aus unserer Sicht ist damit die Personalfrage der Kanzlerkandidatur wieder offen“, betont Mitsch und fordert: „Friedrich Merz muss mit an vorderster Stelle in unserer CDU stehen. Er ist die Person, die Brücken bauen kann, um aus unserer CDU wieder eine Volkspartei zu gestalten.“

Mitsch mahnt, dass aus den aktuellen Landtagswahlen nun zu lernen sei: „Ohne Einbindung der Wirtschaftsliberalen und Konservativen wird die CDU/CSU keine Trendumkehr schaffen und weiter Wahlen in historischem Ausmaße verlieren.“

 

Über die WerteUnion

Die WerteUnion ist die konservative Basisbewegung und am schnellsten wachsende Gruppierung innerhalb der CDU/CSU. Sie wurde im Jahr 2017 gegründet und hat bereits über 4.000 Mitglieder, davon über 75% Mitglieder der CDU/CSU und Vereinigungen. Ihr Leitspruch lautet „Freiheit statt Sozialismus“, damit unterstreicht die WerteUnion ihren Anspruch, die Freiheitswerte unseres Grundgesetzes gegen extremistische und kollektivistische Tendenzen zu verteidigen. Zu den prominenten Mitgliedern zählen u.a. der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans-Georg Maaßen sowie der Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Bundesvorstandsmitglieder von Vereinigungen der Union. Die inhaltliche Ausrichtung der WerteUnion ist in dem 2018 verabschiedeten „Konservativen Manifest“ niedergelegt und fokussiert sich auf fünf Thesen für ein starkes Deutschland:

  1. Leistung belohnen und fördern.
  2. Europa mit Freiraum gestalten.
  3. Einwanderung begrenzen und steuern.
  4. Innere und äußere Sicherheit stärken.
  5. Rentenreform angehen.