Hans-Georg Maassen über Angela Merkels Kurs: «Es fehlt die Debatte um Werte»


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Nachdem er der Regierung widersprochen hatte, musste der Chef des deutschen Verfassungsschutzes seinen Posten räumen: Nun hofft Hans-Georg Maassen, dass ihm bald Kanzlerin Merkel in den Ruhestand folgen wird.

Hans-Georg Maassen, Sie sind nach Ihrem Abgang von der Spitze des Verfassungsschutzes der Werteunion, einer als konservativ geltenden Gruppe innerhalb der CDU, beigetreten. Streben Sie ein politisches Amt an?

Hans-Georg Maassen: Ich bin der Überzeugung, dass die CDU-Mitglieder dort Positionen vertreten, die auch von der Bundes-CDU stärker zum Ausdruck gebracht werden sollten. Die Werteunion wächst deutlich und erhält auch Zuspruch von vielen ehemaligen CDU-Mitgliedern, die die Partei aus Enttäuschung verlassen hatten. Jetzt kommt es darauf an, dass es durch die Werteunion zu einer Veränderung der Politik kommen wird.

Lesen Sie das vollständige Interview von Christoph Reichmuth von der Aargauerzeitung mit Hans Georg Massen.

Die WerteUnion ist die konservative Basisbewegung und am schnellsten wachsende Gruppierung innerhalb der CDU/CSU. Sie wurde im Jahr 2017 gegründet und hat bereits fast 3.500 Mitglieder.

Zu den prominenten Mitgliedern zählen u.a. der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans-Georg Maaßen sowie der Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Dr.Werner J. Patzelt.

Die inhaltliche Ausrichtung der WerteUnion ist in dem 2018 verabschiedeten „Konservativen Manifest“ niedergelegt und fokussiert sich auf fünf Thesen für ein starkes Deutschland:

  1. Leistung belohnen und fördern.
  2. Europa mit Freiraum gestalten.
  3. Einwanderung begrenzen und steuern.
  4. Innere und äußere Sicherheit stärken.
  5. Rentenreform angehen.

Kontakt: Email:
Homegage: www.werteunion.info

Verantwortlich:
Alexander Mitsch Vorsitzender
Mail:

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