„Ich halte nichts von einer Schweinefleisch-Pflicht in Kantinen“ CDU-Generalsekret├Ąr Hagel

Von S├Âren S. Sgries

Heidelberg/Stuttgart. Als sich vor einem Jahr die „WerteUnion – Freiheitlich-konservativer Aufbruch“ als Dachverband streng konservativer Gruppen innerhalb der CDU gr├╝ndete, war Manuel Hagel wenig begeistert. Wer sich einbringen wolle, m├╝sse keine „Selbsterfahrungskurse au├čerhalb der Partei“ machen, schimpfte der Generalsekret├Ąr der S├╝dwest-CDU. Die Zeiten haben sich ge├Ąndert. Am 7. April wird der 29-J├Ąhrige ein Gru├čwort zum einj├Ąhrigen Bestehen sprechen.

Herr Hagel, vor einem Jahr haben Sie ├╝ber die „WerteUnion“ noch geschimpft, jetzt sind Sie deren Gast. Was hat sich ge├Ąndert?

Ich habe immer gesagt, dass die Konservativen in der CDU Baden-W├╝rttemberg kein Reservat brauchen, sondern ihren Platz in unserer Mitte haben. Ich bin froh ├╝ber jeden, der sich Gedanken macht, wie unsere Volkspartei in f├╝nf, zehn oder f├╝nfzehn Jahren aussehen soll. Und ich bleibe auch dabei: Bei der Forderung, die Werteunion m├╝sse eine Vereinigung innerhalb der CDU werden, bin ich sehr zur├╝ckhaltend.

Sie selber haben inzwischen eine Art „Weckruf“ f├╝r ein konservatives Profil ver├Âffentlicht. Ein Eingest├Ąndnis, dass die Sehnsucht nach einer St├Ąrkung dieses Markenkerns berechtigt ist?

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