Nur gemeinsam sind wir stark!

20. Februar 2018

Laut dem stellvertretendem CDU-Bundesvorsitzenden, ArminLaschet, geh├Ârt das Konservative nicht zum Markenkern der CDU, die dar├╝ber hinaus auch kein Sammelbecken der demokratischen Rechten sei.

Hierzu erkl├Ąrt die Vorsitzende des Landesverbandes Simone Baum:

ÔÇ×Seit Gr├╝ndung der CDU ist der konservative Fl├╝gel ein festerBestandteil unserer Partei. Gro├če konservative Pers├Ânlichkeiten wieu. a. Karl Carstens, Alfred Dregger, Erwin Teufel, Roland Koch oder Friedrich Merz haben ma├čgeblichen Anteil am Erfolg der CDU und unseres Landes. Gemeinsam mit dem sozialen und dem wirtschaftsliberalen Fl├╝gel haben die Konservativen in der CDU diese zur erfolgreichsten ├╝berregionalen Volkspartei in Europa gemacht.Durch Einbindung konservativer Positionen in die Politik der CDU konnte ├╝ber Jahrzehnte die Etablierung einer demokratisch legitimierten Partei rechts der Union verhindert werden. Das Erstarken der AfD zur aktuell zweitst├Ąrksten Partei in Deutschland wurde nur durch die Verschiebung der politischen Achse nach links und die Aufgabe konservativer Positionen durch die Parteif├╝hrung der CDU, insbesondere bei der Fl├╝chtlings- und Migrationspolitik,m├Âglich. Da her ist es vollkommen unverst├Ąndlich, wenn der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, in einem Zeitungsinterview davon spricht, dass das Konservative nicht zum Markenkern der CDU geh├Âre. Ohne Not verletzt Herr Laschet hiermit die Gef├╝hle zehntausender CDU Mitglieder.Als besonderes verst├Ârend empfinden die Mitglieder der WerteUnionin Nordrhein-Westfalen das Gegen├╝berstellen von christlichen Menschenbild und Konservativismus. Konservative stehen f├╝r die Erhaltung der Sch├Âpfung, dem Schutz des Lebens – auch desungeboren -, dem Schutz von Ehe und Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft, f├╝r christliche N├Ąchstenliebe, die Freiheit des Einzelnen, den Schutz von Natur und Umwelt usw. Kurz gesagt,Konservative stehen voll und ganz hinter dem christlichen MenschenbildÔÇť , so die Vorsitzende des Landesverbandes.

Vers├Âhnen statt spalten

ÔÇ×Gerade die Landtagswahlen in NRW zeigen nachdr├╝cklich auf wie wichtig die Geschlossenheit der einzelnen Fl├╝gel f├╝r die CDU ist. Ohne den herausragenden Einsatz von Wolfgang Bosbach und vieler tausend anderer konservativer CDU-Mitglieder, unter anderm auch von FriedrichMerz, w├Ąre der Erfolg bei der Landtagswahl niemals m├Âglich gewesen. Statt einen Teil der Mitgliederschaft verbal auszuschlie├čen und einen k├╝nstlichen Graben in der CDU aufzurei├čen, sollte derLandesvorsitzende die einzelnen Str├Âmungen in der Partei zusammenhalten und vers├Âhnen so wie dies Thomas Strobel in Baden-W├╝rttemberg vorbildlich praktiziertÔÇť, fordert Simone Baum.

Verlorenes Vertrauen zur├╝ckgewinnen

ÔÇ×Als WerteUnion unterst├╝tzen wir Armin Laschet vollumf├Ąnglich in seinen Bem├╝hungen verloren gegangenes Vertrauen bei den W├Ąhlern zur├╝ckzugewinnen. Damit dies m├Âglich wird ist es aus Sicht derWerteUnion allerdings zwingend notwendig, auch den W├Ąhlerinnen und W├Ąhler im rechten demokratischen Spektrum ein Angebot zu unterbreiten. Wer die CDU als Volkspartei erhalten will, der darf nicht auf die konservative Mitgliedschaft und die konservative W├Ąhlerschaft verzichten. Wer diesen Menschen als CDU kein politisches Angebot unterbreitet, der darf sich nicht dar├╝ber beschweren, wenn diese Leute dann eine andere Partei w├Ąhlen.Die CDU steht in den n├Ąchsten Wochen und Monaten vor schwierigen Aufgaben. Es geht um nicht weniger als um den Erhalt der CDU als Volkspartei. Wenn uns das gelingen soll, dann m├╝ssen wieder alle Fl├╝gel in der Partei gleichberechtigt behandelt werden, auch der konservative Fl├╝gel. Denn eins sollte jedem in der CDU klar sein, nur gemeinsam sind wir starkÔÇť, so die Vorsitzende der WerteUnion,Simone Baum.

20. Februar 2018

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