Linke kann kein Koalitionspartner sein

WerteUnion widerspricht Ingo Senftleben deutlich

Die WerteUnion, der Zusammenschluss konservativer und wirtschaftsliberaler Kräfte innerhalb von CDU und CSU, antwortet auf die Überlegungen des brandenburgischen Fraktionsvorsitzenden der CDU, Ingo Senftleben, nach den Landtagswahlen auch Koalitionsgespräche mit der Linken führen zu wollen.

Alexander Mitsch, Vorsitzender der WerteUnion: „Gespräche über eine Regierungsbeteiligung mit den Linken verbieten sich sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Es ist absolut geschichtsvergessen und ein Schlag ins Gesicht der Bürgerrechtler, die gegen die SED gekämpft und nach der Wende die CDU in den neuen Bundesländern wieder nach vorne gebracht haben. Die Linken, ehemals PDS, haben sich aus unserer Sicht inhaltlich und personell doch überhaupt nicht von ihren historischen Wurzeln losgesagt.“

Gegen eine Zusammenarbeit mit der Linken in einer Regierung sprechen nicht zuletzt aber auch die aktuellen Herausforderungen, vor denen Deutschland steht: „Innenpolitisch haben wir massiv mit den Problemen einer verfehlten Einwanderungs- und Integrationspolitik zu kämpfen. Außenpolitisch stehen Fragen von Krieg und Frieden wieder ganz oben auf der Agenda. Wer dann auf die Idee kommt, mit einer Partei zusammenarbeiten zu wollen, die alle Grenzen öffnen und die Bundeswehr am liebsten abschaffen will, verstehen wohl nur die wenigsten CDU-Mitglieder.“

Das Konservative Manifest der WerteUnion finden Sie in vollständiger Fassung unter https://werteunion.net/ zum Abruf bereit. Die WerteUnion ist der am 25.03.2017 gegründete bundesweite Zusammenschluss zahlreicher Mitgliederinitiativen innerhalb von CDU und CSU mit derzeit 15 Landesverbänden. Ziel ist die Schärfung des konservativen und wirtschaftsliberalen Profils der Unionsparteien.

Alexander Mitsch
Vorsitzender

Stephan Koch
Pressesprecher

1 thought on “Linke kann kein Koalitionspartner sein”

  1. „Die Bürgerrechtler“ gibt es ebensowenig wie „die CDU Mitglieder“. Als ehem. pol. Häftling
    der SED ( 5 meiner 7 Geschwister auch) möchte ich feststellen dass es an der Schuld der SED für das Unrecht in der ehem. DDR keinen Zweifel geben kann. Die Enttäuschung und der Frust von vielen SED-Geschädigten rührt aber nicht aus dem erlittenen, sondern aus dem nicht wieder gut gemachten Unrecht. Diese nicht erfolgte Wiedergutmachung lag in den letzten 28 Jahren ausschließlich in der Verantwortung von Union, SPD, FDP und Grünen! Als Bundesvorsitzender der Union der Opferverbände der Kommunistischen Gewaltherrschaft( UOKG) muss ich feststellen, dass die LReg Thüringen
    im Bundesrat Initiativen zur Hilfe der SRD-Opfer einbringt. Andere nicht. Das ist verkehrte Welt, aber leider Realität. Sprüche klopfen hilft denen, die Hilfe brauchen nicht weiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.