WerteUnion: Energiepolitik marktwirtschaftlich und technologieoffen gestalten

Montag, 07. Dezember 2020 – Die WerteUnion verabschiedet ein neues Positionspapier zur Energie- und Umweltpolitik. Darin fordert die konservative Basisbewegung eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung, insbesondere durch innovative Nutzung der Kernenergie. Zudem lehnt die WerteUnion jede staatliche Förderung der Energiebereitstellung ab und setzt sich dafür ein, energiebezogene Steuern und Abgaben spürbar zu senken.

• Dr. Jörn Döring, Leiter des AK Umwelt & Energie der WerteUnion und CoVorsitzender der WerteUnion Baden-Württemberg, erklärt: „Industrie, Landwirtschaft und Bevölkerung brauchen einen Zugang zu bezahlbarer Energie. Nur so kann Deutschland eine Heimat für Spitzentechnologie bleiben, die weltweit wettbewerbsfähig ist. Doch Strom, Heizung und Mobilität werden aufgrund staatlicher
Fehlintervention von Jahr zu Jahr teurer. Die WerteUnion tritt aus diesem Grunde für eine Energiesystem ein, das auf Technologieoffenheit und Marktwirtschaft beruht.
Politische Vorgaben sind zwar für die Ziele des Umweltschutzes sinnvoll, nicht aber für den technologischen Weg dorthin. Es ist falsch, zukunftsfähige Technologien wie den Verbrennungsmotor mit klimaneutralen synthetischen Kraftstoffen oder die Kernkraft ohne Endlager zu verbieten und andere wiederum staatlich zu fördern. Am Ende sollten die Technologien sich durchsetzen, die sich auch am Markt behaupten können.“

Das Positionspapier wurde im AK Umwelt & Energie der WerteUnion erarbeitet und durch den Bundesvorstand angenommen. In dem Papier finden sich Vorschläge, wie sich die Energiepolitik in Deutschland kurz-, mittel- und langfristig so gestalten lässt, dass sie Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Versorgungssicherheit in Einklang bringt.

Quellen:
• Positionspapier „Umwelt und Energie“ der WerteUnion:

Pressekontakt:

Felix Schönherr
Pressesprecher WerteUnion e.V. – Bundesverband
presse@werteunion.info

Über die WerteUnion

Die WerteUnion ist die konservative Basisbewegung und am schnellsten wachsende Gruppierung innerhalb der CDU/CSU. Sie wurde im Jahr 2017 gegründet und hat deutlich über 4.000 Mitglieder. Zu den prominenten Mitgliedern zählen u.a. der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans-Georg Maaßen sowie der Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt. Die inhaltliche Ausrichtung der WerteUnion ist in dem 2018 verabschiedeten „Konservativen Manifest“ niedergelegt und fokussiert sich auf fünf Thesen für ein starkes Deutschland:
1. Leistung belohnen und fördern.
2. Europa mit Freiraum gestalten.
3. Einwanderung begrenzen und steuern.
4. Innere und äußere Sicherheit stärken.
5. Rentenreform angehen.