WerteUnion warnt vor einer Zerstörung der wirtschaftlichen Lebensbasis Deutschlands und fordert, den „Lockdown“ nicht zu verlängern

Eine verantwortungsvolle Öffnungsstrategie ist unter Einhaltung erprobter Hygiene- und Schutzkonzepte dringend geboten

Berlin, 10. Februar 2021 – „Eine Lockdown-Verlängerung bis März hätte katastrophale gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen“, warnt Dr. Thomas Jahn, stellvertretender Bundesvorsitzender der WerteUnion und führt aus: „Bereits jetzt drohen allein im Einzelhandel deutschlandweit aktuell mindestens 50.000 Insolvenzen. Auch eine Vielzahl von Betrieben der Dienstleistungsbranche und der Gastronomie stehen vor der endgültigen Existenzvernichtung.“

Das läge auch daran, dass die Überbrückungshilfen, die das zentrale Instrument der Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise sind, bei den Unternehmen nur schleppend ankommen, beklagt Jahn und betont: „Die WerteUnion unterstützt die Forderungen von Carsten Linnemann von der Mittelstandsunion, der die Kanzlerin aufgefordert hat, das Chaos bei den Corona-Hilfen zu beenden.“ Die Überbrückungshilfen müssten mit Tempo an die Antragssteller fließen, um krankmachende Existenzängste der Menschen in den Bereichen Handel, Hotelerie, Gaststätten und Teilen des Handwerks zu dämpfen. Vielen gehe mittlerweile das Geld aus für Betriebskosten wie Mieten und Strom¹.

Darüber hinasu fordert die WerteUnion ein Ende des Lockdowns und eine verantwortungsvolle Öffnungsstrategie: „Alle sozialen Leistungen des Staates, auch die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens hängen ausschließlich von der Ertragskraft der Privatwirtschaft ab, diese muss jetzt gerettet werden“, mahnt Jahn analog zur Mittelstandsunion Bayern, die im gegenwärtigen Lockdown eine Belastung in historischem Ausmaße für Wirtschaft, Staatsfinanzen, die Bildung unserer Kinder und der gesamten Gesellschaft in ihrem Zusammenhalt sieht².

Im Einzelnen fordert die WerteUnion unter anderem die Öffnung des Einzelhandels, der Friseurgeschäfte und anderer „körpernaher Dienstleister“, von Hotellerie und Gastronomie sowie insbesondere eine gestufte Rückkehr zum Präsenzunterricht an den Schulen. Dazu bestünden erprobte Hygiene- und Schutzkonzepte.

¹ https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-csu-fraktion-unions-abgeordnete- attackieren-peter-altmaier-wegen-ueberbrueckungshilfen-a-a7002c0f-5a59-4ddf-a7d3- cff0a600138f?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph
² https://www.rtl.de/cms/csu-mittelstand-rebelliert-gegen-soeders-corona-kurs-4700909.html

 

Über die WerteUnion

Die WerteUnion ist die konservative Basisbewegung und am schnellsten wachsende Gruppierung innerhalb der CDU/CSU. Sie wurde im Jahr 2017 gegründet und hat bereits über 4.000 Mitglieder, davon über 75% Mitglieder der CDU/CSU und Vereinigungen. Ihr Leitspruch lautet „Freiheit statt Sozialismus“, damit unterstreicht die WerteUnion ih- ren Anspruch, die Freiheitswerte unseres Grundgesetzes gegen extremistische und kollektivistische Tendenzen zu verteidigen. Zu den prominenten Mitgliedern zählen u.a. der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans-Georg Maaßen sowie der Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Bundesvorstandsmitglieder von Vereinigungen der Union. Die inhaltliche Ausrichtung der WerteUnion ist in dem 2018 verabschiedeten „Konservativen Manifest“ niedergelegt und fokussiert sich auf fünf Thesen für ein starkes Deutschland:

  1. Leistung belohnen und fördern.
  2. Europa mit Freiraum gestalten.
  3. Einwanderung begrenzen und steuern.
  4. Innere und äußere Sicherheit stärken.
  5. Rentenreform angehen.